Elektroinstallation & Sicherheit

Nichts ist wichtiger, als die Sicherheit bei Ihnen zu Hause. Wie handeln Sie bei einem Stromausfall oder schlimmer noch im Brandfall? Und wie können Sie vielleicht durch die richtige Elektroinstallation durch einen Profi dafür sorgen, dass das gar nicht erst passiert? Hier finden Sie Antworten, nützliche Tipps und können Ihr Wissen auffrischen.

Die wichtigsten Begriffe aus der Elektroinstallation

Strom & Spannung: Strom muss fließen. Dafür braucht es Spannung. Die Spannung treibt Elektronen an und schickt sie vom einen Anschluss der Stromquelle durch das Objekt, das mit Strom versorgt wird, zum anderen Anschluss der Stromquelle.
Ampere (A): Einheit für Strom
Volt (V): Einheit für Spannung
Ohm: Einheit für elektrischen Widerstand

Stromkabel & Leitungen: Rohr-, Kabel- oder Stegleitungen (Flachleitungen) sind unterschiedliche Arten von elektrischen Leitungen bzw. Stromkabeln. Hier unterscheidet man zwischen Aufputz-Verlegung und Unterputz-Verlegung.
Kabelarten und ihre Verwendung
1,5 mm² für Beleuchtung und weniger belastete Steckdosen
2,5 mm² für schwer belastete Steckdosen (Wäschetrockner, Geschirrspüler, Heizkessel, etc.)
4 mm² für Elektroherde und stärkere Maschinen in der Hobbywerkstatt oder Garage

IP-Schutzklassen: Sie planen eine Elektroinstallation im Bad oder in der Waschküche? Dann müssen Sie auch auf die IP-Schutzklasse achten. Sie gibt an, wie empfindlich elektrische Geräte auf Feuchtigkeit und Wasser reagieren. In Abhängigkeit davon dürfen Steckdosen, Schalter, etc. nur in bestimmten Umgebungen installiert werden.

Sicherung: Jeder hat sie zu Hause und bestimmt schon mal erlebt, wie eine rausgeflogen ist. Die Sicherung. Sie kümmert sich um die Sicherheit von Stromkreisen und dem eigentlichen elektrischen Gerät. Es gibt unterschiedliche Arten von Sicherungen. Der Sicherungsautomat schützt Anlagen und Menschen vor Überlastung oder sogar einem Stromschlag. Leitungsschutzschalter bewahrt Kabel, Leitungen und Anlagen vor Überlast und Kurzschluss. Der FI-Schalter ist eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung und achtet darauf, dass nichts passiert, wenn Sie in direkten oder indirekten Kontakt mit defekten Geräten kommen. Feinsicherungen sollen im Fehlerfall das entsprechende Gerät vor Zerstörung schützen. Der Brandschutzleiter schließt eine Sicherheitslücke. Er reagiert auf Fehlerlichtbögen und schaltet die betroffenen Stromkreise ab.

Damit sind Sie perfekt ausgestattet

Grundsätzlich gilt: Sie sollten Elektroinstallationen immer von einem Fachmann durchführen lassen. Mit dem hier aufgelisteten Material können Sie aber jeden Profi unterstützen.

Installationsmaterial:

  • Abzweigdosen für Leitungsabzweigungen.
  • Unterputzgeräte-Dosen für die Installation von Steckdosen, Lichtschaltern, etc. in Innenräumen
  • Doppelgeräte-Dosen für Zweifachinstallation (zwei Lichtschalter/Steckdosen nebeneinander/übereinander)
  • Aufputzgeräte-/Aufputzabzweig-Dosen für die Aufputzinstallation
  • Geräteschrauben zur Montage der Schaltereinsätze
  • Haftclips zur Befestigung von Kabelleitungen
  • Putzausgleichsringe zur Anpassung von Unterputzdosen an Wandtiefen

Kabel: Bei der Elektroinstallation dreht sich viel um Sicherheit. Deswegen dürfen nur zugelassene und geprüfte Kabel eingesetzt werden. Es gibt elektrische Leitungen/Kabel für feste Installationen und Leitungen zum Anschluss von Geräten, die nicht ortsgebunden sind. Sie werden zum Beispiel über einen Netzstecker an Steckdosen angeschlossen. Die Leitungen bestehen aus einzeln isolierten Adern.

Klemmen: Die Adern können über Verbindungsklemmen miteinander (der Name sagt es schon) verbunden werden.
Schraubklemmen gibt es in Form von Lüster- oder Dosenklemmen. Sie verbinden einzelne Adern von Leitungen. Dosenklemmen können platzsparend in Abzweigdosen verwendet werden.
Steckklemmen können zwei bis acht Leiter miteinander verbinden und sparen Ihnen so Zeit. Darüber hinaus sind sie etwas sicherer als Schraubklemmen. Werkzeug: Simple Elektroinstallationen, wie zum Beispiel die Montage eines Lichtschalters oder einer Steckdose, brauchen nur einen Phasenprüfer. Bei Installationen, die einen größeren Umfang haben, kann spezielles Werkzeug besonders hilfreich sein. Zum Beispiel: Schraubendreher Sortiment, Abisolierzange, Telefonzange/Elektronikzange, Seitenschneider, Kabelschere, Einziehband, Kombizange.

Werkzeug: Simple Elektroinstallationen, wie zum Beispiel die Montage eines Lichtschalters oder einer Steckdose, brauchen nur einen Phasenprüfer. Bei Installationen, die einen größeren Umfang haben, kann spezielles Werkzeug besonders hilfreich sein. Zum Beispiel: Schraubendreher Sortiment, Abisolierzange, Telefonzange/Elektronikzange, Seitenschneider, Kabelschere, Einziehband, Kombizange.


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