Badewanne einbauen

Ganz gleich ob Stahlwanne oder Badewanne aus Acryl: Ein heißes Bad ist oft die Rettung an einem stressigen Tag. Damit Ihre Badewanne zur Erholungsoase wird, helfen wir Ihnen gerne, die richtige Wahl für Ihr Bad und Ihre persönlichen Wünsche und Anforderungen zu treffen.

Besonders wichtig beim Kauf einer neuen Badewanne ist, dass Sie auf die genauen Maße achten und in Ihrem Bad überprüfen, ob Ihr Wunschmodell auch genug Platz findet. Berechnen Sie die Einbaumaße und wenden Sie sich anschließend an einen unserer kompetenten Mitarbeiter. Wenn Sie sich für eine neue Wanne entschieden haben, möchten wir Ihnen mit unserer Anleitung beim Einbau der Badewanne behilflich sein.

1. Verschiedene Träger

Verschiedene Träger

Badewannen werden entweder auf ein Trägergestell aus Metall oder auf einen Wannenträger aus Hartschaum montiert. Der Hartschaum hat den Vorteil, dass er Ihr Badewasser lange warm hält und Arbeitsschritte erspart, da direkt auf den Träger gefliest wird. Diese Anleitung erklärt die Montage eines Metallträgers, der besonders für unebene Böden geeignet ist.


2. Wasserzufuhr abdrehen

Wasserzufuhr abdrehen

Bevor Sie mit dem Einbau beginnen, sollten Sie im ersten Schritt die den Haupthahn zudrehen. Achten Sie darauf, dass die Leitungen leer gelaufen sind, und entfernen Sie die alte Duschkabine oder Badewanne. Montieren Sie die Armatur ab und setzten Sie Blindstopfen. Nun können Sie den Haupthahn der Wasserzufuhr wieder aufdrehen.


3. Ablauf einsetzen

Ablauf einsetzen

Bringen Sie die Ablaufgarnitur an der neuen Badewanne an und schrauben Sie das Abflusssieb in das dafür vorgesehene Abflussloch.


4. Trägergestell montieren

Trägergestell montieren

Setzen Sie die Saugfüße des Trägergestells unter der Badewanne auf. Der Untergrund sollte bei dieser Arbeit eben und sauber sein.


5. Schallbrücke unterbrechen

Schallbrücke unterbrechen

Bekleben Sie den zur Wand gerichteten Wannenrand mit Wannenprofilband. Dies ist notwendig, um aus Gründen der Geräuschübertragung die Schallbrücke zu unterbrechen. Wichtig: Badewannen aus Metall sollten immer von einem Elektriker geerdet werden!


6. Waagerecht ausrichten

Waagerecht ausrichten

Füllen Sie die Badewanne mit Wasser und nehmen Sie eine Wasserwaage zur Hilfe, um die Badewanne durch die flexiblen Füße waagerecht auszurichten.


7. Abfluss anschließen

Abfluss anschließen

Mit HT-Rohren schließen Sie den Abfluss der Badewanne an einem Fallrohr an. Es ist wichtig, dass Sie die HT-Rohre in einem Gefälle von mindestens 2 cm pro Meter legen, damit das Wasser gut abläuft. Testen sie die Dichtigkeit, indem Sie Wasser laufen lassen.


8. Fixieren der Füße

Fixieren der Füße

Die Standfüße können nun mit Fertigmörtel auf dem Boden fixiert werden. Warten Sie mit weiteren Arbeiten in diesem Bereich, bis der Mörtel getrocknet ist.


9. Montage der Armatur

Montage der Armatur

Drehen Sie das Wasser noch einmal ab, um die Blindstopfen entfernen zu können. Zur Montage der Armatur werden zunächst die S-Anschlüsse in die Wandscheiben eingeschraubt. Drehen Sie die Anschlüsse genau so weit, dass der Abstand zwischen den Gewinden der Breite der Armatur entspricht (dem so genannten „Stichmaß“, welches meist 155 mm beträgt). Nun können Sie die Armatur auf die Anschlüsse schrauben. Dies lässt sich am besten mit einer Armaturzange mit Schonbacken erledigen, da dadurch die Chromschicht der Armatur unbeschädigt bleibt. Montieren Sie nun den Wannenauslauf und den Brauseschlauch. Testen Sie die Armatur und den Siphon auf Dichtigkeit.


10. Umkleidung

Umkleidung

Als Umkleidung von Badewannen wird Gipskarton bzw. Porenbeton verwendet. Sägen Sie diesen zurecht und mauern Sie ihn um die Badewanne. Achten Sie darauf, eine Revisionsöffnung frei zu lassen, also eine Öffnung für den Wasserzugang und -ablauf.


11. Fliesen

Fliesen

Die Umkleidung wird nun verfliest. In unserer Anleitung zum „Fliesen legen“ werden die Arbeitsschritte des Fliesens genau erklärt. Damit die Revisionsöffnung erhalten bleibt, verwenden Sie an dieser Stelle einen Revisionsrahmen, der mit eingefliest wird.

Sie haben sich bisher für kein Produkt entschieden? Dann werfen Sie einen Blick in unseren Fliesen-Finder.


12. Fugen

Fugen

Zum Verfugen füllen Sie die Wanne noch einmal bis zu Hälfte mit Wasser. Mit dauerelastischem Sanitärsilikon verfugen Sie alle neu entstandenen Dehn-, Eck- und Abschlussfugen zwischen Kabinenkonstruktion und Fliesen. Um das Silikon glatt zu streichen, benetzen Sie Ihren Daumen mit Spülmittel und ziehen die Silikonspur damit nach. Bitte beachten Sie auch die spezifischen Hinweise der Hersteller. Achtung bei Acrylwannen: Das Silikon muss für Acryl geeignet sein, sonst kann ein Wasserschaden entstehen.

Wer sich nicht traut selbst Hand anzulegen, der kann sich Dank des toom Handwerkerservice entspannt zurücklehnen. Unsere kompetenten Mitarbeiter übernehmen gerne den fachgerechten Einbau der Badewanne.

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