Duschwanne einbauen

Mit einer schönen Dusche starten Sie immer richtig in den Tag.

Im Sommer eine kalte Dusche zur Erfrischung, im Winter eine heiße Dusche zum Aufwärmen. Auch beim Thema Energiesparen spielt die Dusche eine wichtige Rolle, da der Wasserverbrauch erheblich geringer ist als beim Baden.

Wir helfen Ihnen gerne, die Duschkonstruktion zu finden, die Ihren Wünschen und Anforderungen entspricht.

Tipp: Bei der Montage von Duschwannen empfehlen wir zu zweit zu arbeiten.

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  1. 1.

    Verschiedene Materialien

    Eine Dusche besteht in den meisten Fällen aus einer Duschkabine, einer Duschwanne und einem Wannenträger. Alle drei Elemente werden in unterschiedlichen Materialien angeboten. Wannenträger werden aus Styropor oder aus Metall gefertigt. Bei der Wahl des Trägers kommt es auf den Untergrund an, denn nicht jeder Untergrund ist für Styropor geeignet. Wir erklären hier, wie Sie Metallträger montieren. Diese haben den Vorteil, dass sie höhenverstellbar sind. Kabinen gibt es aus Echtglas oder Kunststoffglas. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Montagehinweise der Kabinen.

  2. 2.

    Wasserzufuhr abdrehen

    Drehen Sie als Erstes den Haupthahn der Wasserzufuhr ab. Achten Sie darauf, dass die Leitungen leer gelaufen sind, und entfernen Sie die alte Duschkabine oder Wanne. Montieren Sie die Armatur ab und setzten Sie Blindstopfen. Nun können Sie den Haupthahn der Wasserzufuhr wieder aufdrehen.

  3. 3.

    Ablauf einsetzen

    Bringen Sie die Ablaufgarnitur an der neuen Duschwanne an und schrauben Sie das Abflusssieb in das dafür vorgesehene Abflussloch.

  4. 4.

    Ablaufrohre montieren

    Zunächst bringen Sie bei einer tiefen Duschwanne einen zusätzlichen Überlauf an und verbinden diesen über Steckrohre mit dem Siphon. Dann schrauben Sie das Ablaufrohr an den Abfluss an und verwenden dabei alle dafür vorgesehenen Dichtungen. Richten Sie das Fallrohr in Richtung der Hauptentwässerung aus.

  5. 5.

    Trägergestell montieren

    Setzen Sie die Saugfüße des Trägergestells unter der Duschwanne auf und richten Sie die verstellbaren Füße so aus, dass die Wanne waagerecht steht. Nehmen Sie hierfür eine Wasserwaage zur Hilfe.

  6. 6.

    Anschließen und Fixierung

    Nachdem Sie das Fallrohr des Ablaufs nun mit HT-Rohren (das sind graue Ablaufrohre) an die Hauptentwässerungsleitung angeschlossen haben, können die Standfüße mit Fertigmörtel auf dem Boden fixiert werden. Warten Sie mit weiteren Arbeiten, bis der Mörtel getrocknet ist. Für zusätzlichen Halt können Sie Haltewinkel an der Wand befestigen. Wichtig: Duschwannen aus Metall sollten immer von einem Elektriker geerdet werden!

  7. 7.

    Umkleidung

    Als Umkleidung von Duschwannen wird meist Gipskarton bzw. Porenbeton verwendet. Sägen Sie diesen zurecht und mauern Sie ihn um die Duschwanne. Achten Sie darauf, eine Revisionsöffnung frei zu lassen, also eine Öffnung für den Wasserzugang und -ablauf.

  8. 8.

    Fliesen

    Die Umkleidung wird nun verfliest. In unserer Anleitung zum „Fliesen legen“ werden die Arbeitsschritte des Fliesens genau erklärt. Damit die Revisionsöffnung erhalten bleibt, verwenden Sie an dieser Stelle einen Revisionsrahmen, der mit eingefliest wird.

  9. 9.

    Anbringen der Duschkabine

    Als Erstes werden die Wandprofile montiert. Achten Sie darauf, dass Sie die Wandprofile senkrecht ausrichten (auch hier können Sie eine Wasserwaage zur Hilfe nehmen). Beim Anbohren der Profile sollten Sie ohne Schlag bohren, da sonst Fliesen beschädigt werden könnten. Tipp: Wenn Sie Klebeband auf der Fliese befestigen, verhindern Sie, dass Sie mit dem Bohrer abrutschen. Als Nächstes wird der Rahmen montiert. An den Wandprofilen befestigen Sie nun die festen Wandelemente des Rahmens und richten die Konstruktion vor dem Verschrauben richtig aus.

  10. 10.

    Türen

    Normalerweise müssen Sie die Türen nur in den fest montierten Rahmen einhängen und ausrichten. Je nach Typ der Türen kann die Montage aber variieren. Beachten Sie deshalb die Hinweise des Herstellers.

  11. 11.

    Fugen

    Mit Sanitärsilikon verfugen Sie alle neu entstandenen Dehn-, Eck- und Abschlussfugen zwischen Kabinenkonstruktion und Fliesen. Um das Silikon glatt zu streichen benetzen Sie Ihren Daumen mit Spülmittel und ziehen die Silikonspur damit nach. Achtung bei Acrylwannen: Das Silikon muss für Acryl geeignet sein, sonst kann ein Wasserschaden entstehen.

  12. 12.

    Duschbrause

    Ihrer fertigen Dusche fehlt nun nur noch die Brausegarnitur. Auch hier ist die Vielfalt groß. Wir helfen Ihnen gerne, die passende Garnitur zu Ihrer neuen Dusche zu finden. Für die Montage beachten Sie bitte die spezifischen Hinweise des jeweiligen Herstellers.

  13. 13.

    Blindstopfen entfernen

    Zum Schluss müssen Sie das Wasser noch einmal abdrehen, um die Blindstopfen entfernen zu können. Montieren Sie die Armatur und überprüfen Sie die Dichtigkeit.

  • Zange
  • Wasserwaage
  • Schraubendreher
  • Säge
  • Armaturzange
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