Terrasse anlegen

In wärmeren Jahreszeiten geht nichts über eine Terrasse!

Wir helfen Ihnen gerne, die richtige Lage und die richtigen Materialien zu finden, um Ihre Terrasse zu Ihrer ganz persönlichen Sommeroase zu machen.

Falls Sie sich entscheiden, Ihre Terrasse selbst anzulegen, beraten wir Sie gerne zu Techniken und Eigenheiten des Produkts Ihrer Wahl.

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  1. 1.

    Gefälle

    Wenn Sie überlegen, wo genau Ihre Terrasse platziert werden soll, sollten Sie bedenken, dass Sie ein Gefälle von 1–3 % vom Gebäude weg einhalten müssen. Dieses schützt Ihr Haus vor Nässe an den Hauswänden, die durch eine falsch angelegte Terrasse entstehen kann.

  2. 2.

    Verlegen von Terrassenplatten: Untergrund

    Wenn Sie klassische Terrassenplatten aus Stein oder Beton verlegen, können Splitt oder Granulatasche, aber auch Plattenlager, Mörtelsäckchen und Estrich als Untergrund dienen.

  3. 3.

    Verlegebett

    Für ein Splittbett heben Sie zunächst die Verlegefläche aus. Schütten Sie sie dann mit einer 5–10 cm dicken Kies-Schicht (Körnung 3–7 mm) und anschließend mit einer 5 cm dicken, verdichteten Schicht von feinerem Splitt oder gewaschenem Sand (Körnung 0–4 mm) auf. Nach dem Glattziehen können die Platten mit 3–5 mm Fugenabstand verlegt werden. Plattenlager haben den Vorteil, dass Sie einzelne Platten zu späterem Zeitpunkt noch leicht austauschen können. Bei vorhandenen Unterkonstruktionen können Sie auf Stelzlager, Mörtelsäckchen oder Splitt verlegen.

  4. 4.

    Verlegen von Polygonalplatten: Untergrund abfüllen

    Den ausgehobenen Untergrund füllen Sie mit Kies auf und verdichten ihn. Bitte bedenken Sie, das Gefälle von 1–3% vom Haus weg einzuhalten. Als Frostschutz wird eine 15–20 cm dicke Schicht mit Kies oder Recyclingware aufgefüllt. Verdichten Sie diese mit dem Flächenrüttler.

  5. 5.

    Platten waschen

    Um zu vermeiden, dass Schmutz den Halt der Platten einschränkt, waschen Sie alle Platten mit sauberem Wasser ab.

  6. 6.

    Pflasterbett

    Mischen Sie ein Pflasterbett aus Trasszement und gewaschenem Sand von 0–5 mm Körnung und verteilen Sie dieses nach und nach mit 15–20 mm Dicke auf der Frostschutzschicht. Darauf werden die Polygonalplatten im Dickschichtverfahren mit 3–5 cm Fugenabstand gelegt.

  7. 7.

    Festklopfen

    Um Hohlräume zu vermeiden, klopfen Sie die Polygonalplatten mit einem Gummihammer ins Mörtelbett.

  8. 8.

    Fugenmaterial anmischen

    Die Mischung des Fugenmaterials besteht aus Quarzsand und Trasszement im Verhältnis 1:3. Zur Verbesserung des Gemischs können Sie auch noch eine Fugenvergütung beimischen. Falls eine schnelle Aushärtung erwünscht ist, können Sie auch schnell härtende Fertigfugenmasse verwenden.

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    Fugen füllen

    In einem ersten Schritt bringen Sie die Fugenmasse erdfeucht mit einem Spachtel in die Fugen, den Rest der Fugenmasse gießen Sie in einem zweiten Schritt verdünnt in die Fugen.

  10. 10.

    Zementschleier entfernen

    Warten Sie ab, bis die Fugenmasse ausgehärtet ist. Mit Zementschleier-Entferner können Sie entstandene Schleier vorsichtig mit einem Tuch von den Platten entfernen. Wichtig: Der Entferner darf nicht in die Fugen geraten! Auch Hautkontakt vermeiden! Mit einem Schrubber können Sie die Fläche gründlichen reinigen, wenn die Fugen gehärtet sind. Beachten Sie dabei, dass das Schmutzwasser nicht im Boden versickert. Abschließend spülen Sie die Terrasse mit klarem Wasser ab.

  • Spachtel
  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Schaufel
  • Gummihammer
  • Plattengreifer
  • Steinknacker (evtl. für Zuschnitt) oder Hammer und Meißel
  • Schutzkleidung (Brille und Handschuhe) bei allen Schneidearbeiten
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