Rasen anlegen

Ein grüner und saftiger Rasen ist die Visitenkarte eines schönen Gartens.

Doch setzen wir unseren Rasen vielen Belastungen aus, von starkem Sonnenlicht über Grillpartys bis hin zu Fußballspielen.

Wir erläutern Ihnen, wie Sie einen neuen Rasen anlegen und ihn trotz täglicher Belastungen schützen.

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  1. 1.

    Der richtige Zeitpunkt

    Die besten Klimabedingungen für eine Rasensaat bieten die Monate April, Mai und September.

  2. 2.

    Boden vorbereiten

    Überprüfen Sie, dass die Mutterbodendecke mindestens 15 cm dick ist. Zur Vorbereitung des Bodens graben Sie diesen 1–2 Spatenstiche tief um und entfernen größere Steine, Wurzelreste und Unkraut. Bei schweren Böden wird zur Auflockerung Flusssand oder Quarzsand eingearbeitet (im Verhältnis von 2 m³ Sand zu 100 m²). Bei leichteren Böden reicht es aus, 8–10 Liter Rindenmulch pro m² unterzumischen. Zusätzlich sollte jeder Boden mit 10 Litern Pflanzenerde auf 1 m² aufgefrischt werden. Am besten lassen Sie den Boden nach dieser Aufbereitung und Auflockerung 2 Wochen ruhen.

  3. 3.

    Ebenen

    Der nächste Schritt ist die Ebnung. Besonders gut ebnen Sie den Boden mit einer Gartenwalze, aber für kleine Flächen sind auch einfache Trittbretter geeignet.

  4. 4.

    Kalkgehalt

    Es ist wichtig, dass der Boden einen guten Kalkgehalt hat. Um diesen zu prüfen, führen Sie einen ph-Wert-Test durch. Bei einem Wert unter 5,5 kalken Sie den Boden mit Garten- oder Rasenkalk nach (5 kg auf 100 m²). Danach gut wässern.

  5. 5.

    Düngen

    Der Rasendünger sollte eine Woche vor der Aussaat des Rasens mit einer Harke in den Boden eingearbeitet werden (ca. 30–40 g auf 1 m²).

  6. 6.

    Säen

    Optimal zum Säen ist ein windstiller Tag. Am gleichmäßigsten wird die Saat mit einem Streuwagen (man sät 25–50g auf 1 m²). Mischen Sie das Saatgut 1 zu 1 mit Sand oder unkrautfreiem Gartenboden. Die Hälfte der Aussaat verteilen Sie längs, die andere Hälfte säen sie quer. So sind später keine Saatreihen oder Lücken sichtbar.

  7. 7.

    Saatgut schützen

    Um das Saatgut vor Wind zu schützen, drücken Sie es leicht mit einem Trittbrett an oder harken es vorsichtig unter und walzen es dann an. 

  8. 8.

    Wässern

    Der Boden muss mit einer feinen Brause gut gewässert werden, jedoch ohne dass Pfützen oder Rinnsale entstehen. Bei starker Trockenheit sollte der Rasen regelmäßig (morgens und abends) bewässert werden.

  9. 9.

    Erster Schnitt

    In der Regel sind nach 7–14 Tagen die ersten Halme zu sehen. Mit einem Rasenschnitt sollten Sie erst ab einer Höhe von 6–8 cm beginnen und auf 3–4 cm zurückschneiden.

  • Schaufel
  • Harke
  • Gartenwalze oder Trittbretter
  • ph-Wert-Test
  • Saatstreuwagen (evtl.)
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