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Ein richtig angelegter Gartenweg erleichtert Ihnen den Weg in Ihr Haus, die Arbeit im Blumenbeet und den Spaziergang durch den eigenen Garten, ohne dass Sie dabei den Rasen unnötig strapazieren müssen.
Bevor Sie einen neuen Gartenweg anlegen, finden Sie heraus, wie der optimale Verlauf des Weges sein könnte, damit er all Ihren Wünschen entspricht. Die verschiedenen Steinarten und -größen sind mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen verbunden.
Wir beraten Sie gerne, um die richtige Lösung für Ihren Gartenweg zu finden. In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie man 1. Verbund- und Pflastersteine, 2. Kopfsteinpflastersteine (die besonders bei kurvigen Wegen geeignet sind) und 3. Stein- und Betonplatten verlegt. Für hohe Beanspruchung, beispielsweise durch PKWs, sind diese Verlegarten nicht geeignet.
Bitte beachten Sie auch die spezifischen Produkthinweise der Hersteller.
Aushebung
Markieren Sie den Weg mit Hilfe von Schnüren, die Sie an kleinen Holzpflöcken befestigen. Den abgegrenzten Weg heben Sie nun ca. 30 cm tief aus und glätten die entstandene Ebene mit dem Flächenrüttler.
Schotter einfüllen
Diese Aushebung füllen Sie mit einer 20 cm dicken Schotterschicht, die Sie mit dem Flächenrüttler glätten.
Wegbegrenzung
Um den Weg stabil einzugrenzen, setzen Sie Rasenkantensteine, Hochbordsteine oder auch Tiefbordsteine an den Wegrändern in ein Betonbett. Den Beton können Sie in Ihrem toom Baumarkt fertig kaufen.
Feinsplitt einfüllen
Sobald die Wegbegrenzung standhält, befüllen Sie das Wegbett mit einer 5 cm dicken Schicht Feinsplitt (Basaltsplitt mit 2-5 mm Dicke ist hierfür besonders geeignet).
Vorglätten
Mit einem Abziehbrett ziehen Sie die Splittfläche glatt. Das Pflaster wird sich später durch das Abrütteln und die dadurch entstehenden Verdichtungen noch ca. 1 cm absenken.
Verlegen
Die Pflastersteine werden nun in das Pflasterbett gelegt. Um den Fugenabstand einzuhalten, können Sie die vom Hersteller mitgelieferten Abstandsnoppen benutzen.
Verfugen
Zum Verfugen streuen Sie Quarzsand für weiße Fugen und Basaltsand für schwarze Fugen auf die Steine und fegen diesen mit viel Wasser ein. Kehren Sie die Fläche anschließend gründlich ab. Wenn Sie mit Splitt verfugen, fegen Sie diesen ohne Wasser ein
Abrütteln
Mit Hilfe des Flachrüttlers mit Gummiauflage glätten Sie den Weg sorgfältig. Dieser Arbeitsschritt entfällt bei Natursteinpflaster. Wiederholen Sie das Füllen der Fugen, da dies die Stabilität erhöht.
Gefälle legen
Den angrenzenden Wegteil verlegen Sie mit einem leichten Gefälle (1–3%, d.h. 1 bis 3 cm pro Meter), damit Regenwasser vom Haus weg abläuft.
Zur Verwendung von Kopfsteinpflaster: Legen und Verfugen
Besonders bei kurvigen Wegen wird gerne Kopfsteinpflaster verlegt. Die Arbeitsschritte sind bis zum Legen und Verfugen dieselben wie bei Pflastersteinen (Abstecken, Ausheben, Splittfüllungen und Glätten). Das Kopfsteinpflaster wird nach dem Verlegen einfach mit einem Gummihammer im Untergrund befestigt. Denken Sie beim Verlegen an die Fugenbreite von 2–5 mm. Die Fugen werden mit Basaltsplitt gefüllt und abschließend mit dem Flächenrüttler geglättet. Auch bei Kopfsteinpflaster sollten Sie die Fugen ein zweites Mal mit Splitt füllen, da dies die Stabilität erhöht.