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Was ist eigentlich indirektes Grillen? Wie wird ein Grill fachmännisch gereinigt? Wie grille ich das perfekte Steak? Und was für ausgefallene Rezepte könnte man einmal ausprobieren? Diese Fragen und noch einige mehr beantworten wir in unseren Grill-Tipps.
Beim direkten Grillen liegt das Grillgut unmittelbar über der Hitzequelle. Dadurch erhalten Sie spezielle Aromen und das Grillgut bekommt das typische Grillmuster. Fürs direkte Grillen benötigen Sie relativ hohe Temperaturen – mindestens 250°C und kurze Garzeiten. Daher eignet sich diese Methode für Grillgut mit einer Garzeit unter 30 Minuten (z. B. Steaks, Würstchen, Spieße und Gemüse).
Für die indirekte Grillmethode sollten Sie einen Grill mit Deckel nutzen, da dieser die aufsteigende Hitze reflektiert und so von allen Seiten schonend gart. Das Grillgut wird zwischen den Wärmequellen positioniert. Dafür wird bei einem Holzkohlegrill die Glut nach dem Vorheizen an den Rand geschoben und eine Wasserschale unter das Grillgut gestellt. Bei einem Gasgrill werden die Gasbrenner nach dem Vorheizen abgestellt. Das indirekte Grillen ist besonders für Grillgut mit einer Garzeit über 30 Minuten geeignet (z. B. Rippchen, ganze Hähnchen oder Gänse und Fische).
Nichts ist schlimmer, als erst mal lange und ausgiebig den Grill zu schrubben, bevor man wieder mit dem Grillen loslegen kann. Darum hier ein paar Tipps, wie Sie Ihren Grill schnell und einfach nach dem Grillabend reinigen können.
Beides besteht aus verkohltem Holz, aber Briketts sind gepresst, so dass sie über eine höhere Dichte verfügen und langsamer und länger glühen. Somit ist Holzkohle schon nach ca. 25 Minuten heiß genug und Briketts erst nach ca. 35 Minuten – dafür können Sie darauf aber länger grillen.
Das perfekte Steak ist außen kross und innen saftig. Dies gelingt nur, wenn man es bei hoher Hitze zuerst von außen knusprig grillt und dann bei geringerer Hitze gart – entweder durch das Verstellen des Rostes auf die gewünschte Höhe (Holzkohlegrill) oder durch Reduktion der Temperatur (Gas- und Elektrogill). Besonders wirkungsvoll ist hier die Methode des Searing.
Damit Sie auch mit einem Elektrogrill optimale Grillergebnisse erzielen können, muss eine große Hitze erreicht werden. Ein Elektrogrill sollte also einen Deckel haben, der einen Wärmeverlust verhindert. Auch ein Hitzereflektor aus Alu sollte vorhanden sein, denn der sorgt für eine optimale Wärmeausstrahlung.
An dieser Frage scheiden sich die Geister. Holzkohlegrillls bieten natürlich das ursprüngliche BBQ-Feeling und werden in Familien traditionell benutzt. Gasgrills dagegen verfügen über einen schlechteren Ruf, obwohl man mittlerweile wirklich keinen Unterschied zwischen auf Gas und auf Kohle gegrillten Speisen schmeckt. Gasgrills, die oft von Profis und Vielgrillern genutzt werden, haben den Vorteil, schneller einsatzbereit zu sein. Welche Grillform nun die bessere ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.