
Verlegen Sie die Paneelen längs zum Lichteinfall. Dadurch sieht man die Fugen wesentlich weniger.
Man verlegt Laminat in so genannten "Pilgerschritten", was bedeutet, dass Sie es nach und nach über die Stoßseiten aneinander reihen, bis eine Zimmerlänge gelegt ist. Dies hält den Verschnitt gering.

Sie benötigen einen Winkel, um Schnittlinien anzuzeichnen und eine Tischkreissäge, um Winkelstücke zuzuschneiden. Wer keine Tischkreissäge hat, hilft sich mit einer Stichsäge.
Nur zur Wand hin wird das Material zugeschnitten, damit das Laminat ansonsten stabil ineinander greifen kann.

Von der Wand sollte das Laminat mit 10 - 15 mm Dehnfuge verlegt werden. Deshalb versehen Sie die Ränder zur Wand hin mit Abstandhaltern.

Wenn die Paneele nahezu in Endposition liegt, können Sie die Längsseite über ein zwischengelegtes Holzstück festhämmern. Achten Sie darauf, dass Sie die Fuge nicht beschädigen.
Tipp: Benutzen Sie zum Anklopfen ein Verschnittstück, welches genau in die Fuge passt. Erst klopfen Sie das Laminat längs, dann quer. Mit Hilfe eines Zugeisens und eines Hammers können Sie die bereits gelegte Fläche von den Seiten festziehen.
Wichtig: Es dürfen keine Fugen entstehen, da sich diese auf folgende Paneelen übertragen!